heteron : 

  Für etwas Gerechtes sterben. Vietnam, Saigon, 1963. Der buddhistische Mönch Thích Quảng Đức macht mit einer Selbstverbrennung auf den ungerechten Umgang mit seinen Glaubensbrüdern aufmerksam, die in Massen verhaftet und hingerichtet wurden. Man beachte die Blicke der Anderen. Dazu der anwesende Journalist David Halberstam: “Ich sollte diesen Anblick wieder zu Gesicht bekommen, aber einmal war genug. Flammen schlugen aus einem Menschen empor; sein Körper verdorrte und schrumpfte langsam, sein Kopf schwärzte sich und verkohlte. Der Geruch brennenden Menschenfleisches lag in der Luft; Menschen brennen verblüffend schnell. Hinter mir konnte ich das Schluchzen der Vietnamesen vernehmen, die sich nun zusammenfanden. Ich war zu erschüttert, um zu weinen, zu durcheinander, um mir Notizen zu machen oder Fragen zu stellen, sogar zu bestürzt, um überhaupt zu denken … Während er brannte, bewegte er keinen einzigen Muskel, gab keinen Laut von sich und bildete damit durch seine sichtliche Gefasstheit einen scharfen Gegensatz zu den klagenden Leuten um ihn herum.” Der seinerzeit vietnamesische Präsident Ngô Đình Diệm galt als grausam, besonders gegenüber Gläubigen, aber auch als anti-kommunistische Alternative zu Hồ Chí Minh, dem berühmten und umstrittenen Freiheitskämpfer, der seit den 1940er Jahren für Vietnams Freiheit gegen Japan, Frankreich, China und schließlich gegen die USA gekämpft hatte.  

 Für alle die, die sich fragen, wie es den Tibetern ergeht, wenn sie ihresgleichen sich selbst verbrennen sehen…

heteron:

Für etwas Gerechtes sterben. Vietnam, Saigon, 1963. Der buddhistische Mönch Thích Quảng Đức macht mit einer Selbstverbrennung auf den ungerechten Umgang mit seinen Glaubensbrüdern aufmerksam, die in Massen verhaftet und hingerichtet wurden. Man beachte die Blicke der Anderen. Dazu der anwesende Journalist David Halberstam: “Ich sollte diesen Anblick wieder zu Gesicht bekommen, aber einmal war genug. Flammen schlugen aus einem Menschen empor; sein Körper verdorrte und schrumpfte langsam, sein Kopf schwärzte sich und verkohlte. Der Geruch brennenden Menschenfleisches lag in der Luft; Menschen brennen verblüffend schnell. Hinter mir konnte ich das Schluchzen der Vietnamesen vernehmen, die sich nun zusammenfanden. Ich war zu erschüttert, um zu weinen, zu durcheinander, um mir Notizen zu machen oder Fragen zu stellen, sogar zu bestürzt, um überhaupt zu denken … Während er brannte, bewegte er keinen einzigen Muskel, gab keinen Laut von sich und bildete damit durch seine sichtliche Gefasstheit einen scharfen Gegensatz zu den klagenden Leuten um ihn herum.” Der seinerzeit vietnamesische Präsident Ngô Đình Diệm galt als grausam, besonders gegenüber Gläubigen, aber auch als anti-kommunistische Alternative zu Hồ Chí Minh, dem berühmten und umstrittenen Freiheitskämpfer, der seit den 1940er Jahren für Vietnams Freiheit gegen Japan, Frankreich, China und schließlich gegen die USA gekämpft hatte.

Für alle die, die sich fragen, wie es den Tibetern ergeht, wenn sie ihresgleichen sich selbst verbrennen sehen…

Kirsten LukeComment