Confessions of an (un)pure Mind

Viele Personen denken, je mehr sie preisgeben, umso angreifbarer werden sie. Ich aber bin davon überzeugt, dass es genau umgekehrt ist. Nicht nur ist das ein positiver Effekt der Eingeständnisse, sondern auch die seelische oder geistige Reinigung des Bewusstseins.

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Der Inder vor meinem Fenster

Wenn er weiter hinten unterm Dach Schutz vor der Sonne sucht und die Masse knetet wirkt sein Gesichtsausdruck und seine ganze Körpersprache so, als ob er meditiert und nichts um sich herum mehr wahrnimmt.

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Kurzer Überblick meines Indien-Einstiegs

Die Menschen in Delhi sind anstrengend, haben keinerlei Anstalten: man rotzt überall hin, Männer greifen sich ungeniert permanent an den Sack, um dann dir die soeben gekauften Mangos mit selbiger Hand zu überreichen und das Geld entgegen zu nehmen, es wird sinnlos gehupt, Müll auf die Straße geworfen und es gibt keinerlei Höflichkeitsfloskeln - kein ‘Hallo’, ‘Bitteschön?’, ‘Danke’ und erst recht keine Verabschiedung.

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Heute mal planlos

Ich dachte als Mönch sei man so weit, dass es einem egal ist, was andere von einem Denken? Heißt denn entsagen nicht auch entsagen der Anerkennung, des Ansehens, des Egos in jeglicher Hinsicht?

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Der Zweite Eindruck - Old Delhi

Doch kaum kam ich aus der Station heraus, war der erste Schock und das Durcheinander: keine Hinweise, wohin ich gehen soll, enge Gassen, üble Gerüche, Gewusel vor einem Hindutempel, Bettler und Obdachlose. Normalerweise folge ich in solchen Fällen immer der Masse, doch hier gibt es keine Masse, der man folgen kann, weil die Masse überall ist und hingeht. 

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Ankunft in Delhi

Die Fahrt zu meinem Couchsurfing-Gastgeber ist chaotisch; es erstaunt mich wie schlecht der Taxifahrer fährt, weder auf der einen, noch der anderen Spur, ständig überholen uns Busse, Autos und natürlich Motorräder und Vespas. Alle hupen und ich brauche grundsätzlich ziemlich lange bis mir auffällt, dass alle nicht etwa wegen ums hupen, sondern dass Inder dies aus reiner “Vorsicht” und “hoppla hier komm ich” tun, was ich wiederum nicht so stressig finde wie in Mexiko, wo die Hup-Melodie auf eine ziemlich üble Beschimpfung bezüglich deiner Mutter hindeutet.

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Die Entscheidung meines Lebens

Ich weiss, es gibt keinen Moment. Es gibt nur einen Übergang. Doch auch dieser scheint unbemerkt an mir vorbeigegangen zu sein, so dass ich ihn einfach nicht bemerkt habe. Es gab da ein paar Hinweise, Wegweiser – aber ich habe sie nicht wirklich realisiert. Ich habe sie gesehen, aber nicht wahrgenommen. Wie so viele Dinge, wenn man unaufmerksam und abgelenkt durchs Leben geht.

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Und täglich grüβt der Zahnarzt

Heute habe ich wieder einmal Gebrauch von einem dieser Gutscheine gemacht. Nicht etwa wie sonst für irgendeinen Schnick Schnack, den frau eigentlich nicht braucht, sondern für etwas sehr Nützliches und durchaus Notwendiges (wie sich im Übrigen herausstellte). Dieses Mal führte es mich zur professionellen Zahnreinigung mit ultra moderner Technik. Statt den sonst so rudimentären und von mir verhassten Schleifmaschinen, die sich nicht nur furchtbar anfühlen und den ganzen Mund zerschürfen, sondern sich zudem auch noch extrem wiederlich anhören – so in etwa wie wenn man mit Fingernägeln über eine grüne Tafel kratzt (auf den White-boards klappt das ja zum Glück nicht mehr, egal wie lang und unecht deine Nägel sind), versprach man dieses Mal auf dem Gutschein eine Zahnreinigung mit Laserbehandlung.Wie immer das auch sein mag, dachte ich, es ist billig und mal wieder Zeit.

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Entspannungs-Stress

Wenn mich jemand vor etwa zwanzig Jahren mal gefragt hätte, was ich denn von Schönheitssalons hielte, hätte ich geantwortet, dass es nur was für neurotische, vorm Älter werden Angst habende Schnitten zwischen dreiβig und vierzig aus Harvestehude, der Elbchaussee oder wahlweise der Schlossallee - für andere feine Stadtteile jeglicher Stadt – wäre. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal in dieses Alter und vor allem in dieses Vergnügen kommen würde.

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